Roma insolita: luoghi segreti e meno conosciuti — Lazio
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Roma insolita: luoghi segreti e meno conosciuti

Erkunden Sie das Rom, das sich den großen Touristenströmen entzieht: versteckte Gärten, Designviertel und bizarre Architektur abseits der üblichen klassischen Routen.

Das Quartiere Coppedè: ein Liberty-Traum

Zwischen Piazza Buenos Aires und Via Tagliamento verbirgt sich das Quartiere Coppedè, ein Winkel Roms, der wie aus einem esoterischen Märchenbuch entsprungen scheint. Entworfen vom Architekten Gino Coppedè zu Beginn des 20. Jahrhunderts, vereint dieser Komplex aus Palästen und Villen Liberty-, Art-déco-, Barock- und mittelalterliche Elemente. Der Haupteingang, der durch einen riesigen Bogen gekennzeichnet ist, der die beiden Botschafterpaläste verbindet, wird von einem schmiedeeisernen Kronleuchter dominiert, der über der Straße hängt. Verpassen Sie nicht die Fontana delle Rane, die für ihre surreale Atmosphäre und ihren Bezug zur berninischen Architektur, die in einem fantastischen Schlüssel neu interpretiert wurde, berühmt ist.

La Casina delle Civette und Villa Torlonia

Oft von den bekannteren römischen Villen überschattet, bietet die Villa Torlonia Schätze von seltener Schönheit, allen voran die Casina delle Civette. Ursprünglich als Schweizer Hütte bekannt, wurde das Bauwerk in eine Residenz mit eklektischem Geschmack verwandelt, die sich durch künstlerische Glasfenster, Majolika-Dekorationen und Stuckarbeiten auszeichnet, die an das Thema der Eule erinnern, dem symbolischen Tier von Prinz Giovanni Torlonia. Auf den Wegen zu spazieren bedeutet, in eine Atmosphäre einzutauchen, die in der Zeit schwebt, in der die Architektur harmonisch mit der umgebenden Natur verschmilzt.

Der Nichtkatholische Friedhof und die Cestius-Pyramide

Im Herzen des Stadtteils Testaccio stellt der Nichtkatholische Friedhof einen der eindrucksvollsten und stillsten Orte Roms dar. Hier, im Schatten der monumentalen Cestius-Pyramide, ruhen ausländische Dichter, Künstler und Intellektuelle, die die Stadt liebten, darunter John Keats und Percy Bysshe Shelley. Der Friedhof ist ein wahrer botanischer Garten, in dem die Schönheit der Grabskulpturen mit der üppigen Vegetation in Dialog tritt und eine Oase des Friedens schafft, die zur Reflexion und zur Entdeckung vergessener Geschichten einlädt.

Das Viertel Garbatella: ein urbanes Dorf

Vergessen Sie das Kolosseum und tauchen Sie ein in die volkstümliche Seele der Garbatella. In den 1920er Jahren als Gartenstadtviertel entstanden, zeichnet sich dieses Viertel durch seine Parzellen, kleinen Innenhöfe und Gemeinschaftsräume aus, die die Geselligkeit fördern. Wenn man durch seine Gassen geht, spürt man noch immer den Geist einer authentischen Gemeinschaft, die aus aufgehängter Wäsche, üppigen Pflanzen und rationalistischer Architektur besteht, die mit einem römischen 'Barocchetto'-Stil vermischt ist. Es ist der ideale Ort für diejenigen, die Authentizität abseits der Massentourismusrouten suchen.

Der Botanische Garten und der Gianicolo

Am Fuße des Gianicolo erstreckt sich der Botanische Garten, eine Grünanlage, die Pflanzenarten aus der ganzen Welt beherbergt. Neben der Sammlung seltener Pflanzen bietet der Garten ungewöhnliche Panoramablicke auf die Stadt. Für diejenigen, die weiter gehen möchten, bietet der nahegelegene Bosco Parrasio, Sitz der Arcadia, ein kleines, aber wertvolles Beispiel eines geheimen Gartens aus dem 18. Jahrhundert, der oft von Touristen ignoriert wird, aber grundlegend ist, um das kulturelle Leben des Roms vergangener Zeiten zu verstehen.

Tipps für den bewussten Besucher

  • Tragen Sie bequeme Schuhe: Rom ist eine Stadt, die man zu Fuß entdeckt, besonders in ihren periphereren Vierteln.
  • Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad, um Garbatella und Coppedè zu erkunden.
  • Respektieren Sie die Ruhe an Orten wie dem Nichtkatholischen Friedhof, die einen diskreten Ansatz erfordern.
  • Bevorzugen Sie die Morgenstunden, um das beste Licht in den Parks und Gärten zu genießen.

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